Mit Rauchbomben und Nebelmaschinen wurde ein Feuer in einem Wohnhaus simuliert, zwei Personen mussten gerettet werden.
Diesem Szenario stellten sich am Donnerstagabend die Einsatzkräfte der Feuerwehren Lindhorst und Lüdersfeld/Vornhagen.
Gegen 19:56 Uhr ging der Alarm bei den ehrenamtlichen Kräften ein. Zu dem Zeitpunkt wusste noch niemand, dass es sich dabei um eine Alarmübung handelt.
Aus dem Renovierungsobjekt quoll beim Eintreffen der Einsatzkräfte starker Rauch aus den Fenstern. Zwei Personen standen im Obergeschoss an Fenstern und riefen um Hilfe, alleine konnten sie sich nicht in Sicherheit bringen.
Umgehend gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Haus vor. Systematisch wurden die Räumlichkeiten abgesucht, um eventuell verletzte Personen ausfindig machen und retten zu können. Zeitgleich wurde ein Drucklüfter vor dem Haus in Stellung gebracht, der den vorgehenden Trupps die Suche nach den Personen erleichterte.
Schnell konnten die Personen aufgefunden und durch das Treppenhaus in Sicherheit gebracht werden.
Die nachalarmierte Hygieneeinheit der Feuerwehr Lüdersfeld/Vornhagen baute eine Hygienestrecke auf, um die eingesetzten Trupps zu reinigen und entkleiden.
Nach rund 90 Minuten war die Übung erfolgreich beendet.
Die Feuerwehr bedankt sich bei dem Eigentümer des Hauses für die Gelegenheit, diese Übung durchführen zu können.
Die Nutzung von für die Einsatzkräfte unbekannten Objekten lässt Einsatzszenarien realistisch trainieren, um die Einsatzkräfte bestmöglich auf echte Einsätze vorbereiten zu können.




